Aussöhnung mit der / den Unsicherheit(en) des Lebens

„Meine Mission ist es den Tod aus der „Schmuddelecke“ zu holen und alles was mit dem Tod zu tun hat, also sei es Verlust, sei es Trennung, sei es Krankheit; alles das, was normalerweise versteckt, verdrängt, irgendwo in die Ecke gestellt wird – Dem wieder seinen wahren Platz zu geben. Weil ich für mich die Erfahrung gemacht habe, wenn ich mit all diesen Dingen sein kann, dann kann ich wirklich wahr und frei leben.“ – Martin Zimmer – Juni 2021

Wir haben es sehr gut geschafft alles was in irgendeiner Form mit Niedergang und Tod zu tun hat aus unserem Leben auszusperren. Und wir tun auch weiterhin alles dafür, dass das so bleibt. Wir schließen alle möglichen Versicherungen ab, vor allem um eines, um sicher zu sein. Daran ist nichts verkehrtes, nur sind wir deswegen wirklich sicher? Ich sage – Nein! Denn sicher ist wohl, das letztlich nichts sicher ist.

Ich verstehe dieses doch so normale Bedürfnis sehr und verstehe auch, dass wir (innerlich) so sehr danach streben und alles dafür tun bspw. mit immer „noch mehr“ eben noch mehr Sicherheit zu erfahren. Oder halt mit den verschiedenen und so vielfach vorhandenen Möglichkeiten Ablenkung davon zu erfahren.

Und doch, egal was wir tun oder nicht: irgendwann wird dies kein Bestand mehr haben.

Das ist sicher. Und schmerzhaft. Und es ist Teil jedermanns Lebens.

Sich diese Tatsache einzugestehen, sich zu trauen dieser innerlich zu begegnen und anzunehmen, das ist wohl eine der größten Herausforderungen in diesem Leben. Sie wird uns früher oder später allen auf verschiedener Weise begegnen, ganz egal wie viel wir versichert sind. Neben dem einhergehenden schmerzhaften Verlust von Sicherheit bietet sie jedoch vielleicht auch etwas Essentielles, allem voran  die Chance,  zu mehr Freude, Lebendigkeit und innerer Freiheit in unserem Leben und bietet zudem die Möglichkeit tiefer zu sich selbst kommen, sich selbst zu erfahren.

Diesen Weg mit und durch den Schmerz zu gehen, das Leben so anzunehmen, wie es ist, das erfordert Übung und vor allem Mut. Sind Sie bereit sich diesem zu stellen oder bringen vielleicht Ihre derzeitigen Lebensumstände sie dazu, dass es keine andere Möglichkeit mehr gibt sich dem zu stellen?

Ich begleite Sie sehr gern dabei.